Häufige Sauna-Fragen

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Die häufigsten Fragen

Ein großes Handtuch - eventuell ein weiteres, um die Füße draufzustellen. Ein Bademantel ist das einzige Kleidungsstück, das Sie im Saunabereich tragen dürfen. Sich nackt auf Sitz- und Liegemöbel niederzulassen ist aus hygienischen Gründen nicht gestattet.

Kleidung verhindert bzw. beeinträchtigt den Effekt der Sauna. Das Schwitzen und das Verdunsten sollen ungehindert möglich sein. Der Körper soll sich in der Sauna selbst kühlen können und Wärmestau ist zu vermeiden. Außerdem ist das Tragen von Kleidung aus hygienischen Gründen abzulehnen.

  • Nach Erkältungen oder einer Operation ist der Saunagang zu meiden.
  • Nach einer Haut-Operation muss die Narbe vollständig verheilt sein und sämtliche Nähte, Klammern, etc. müssen entfernt sein, weil sonst Infektionen entstehen könnten.
  • Menschen mit Kreislaufproblemen und Gefäßerkrankungen dürfen nicht in die Sauna.
  • Menschen, die unter Nieren- und Lebererkrankungen leiden, müssen ihren Arzt konsultieren.
  • Menschen mit Epilepsie dürfen nicht in die Sauna.

Grundsätzlich gilt: Sollten Sie aufgrund Ihres Krankheitsbildes unsicher sein, ob das Saunieren für Sie geeignet ist, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt. 

Im Normalfall dauert ein Saunagang 10 bis 15 Minuten. Danach wird empfohlen, sich ein paar Minuten an der frischen Luft zu bewegen und sich mit kühlem Wasser zu erfrischen. Zwischen zwei Saunagängen sollte eine Pause von 30 Minuten eingehalten werden. Dauer und Anzahl der Saunagänge sind vom Besucher abhängig. Grundsätzlich gilt: Besuchen Sie die Sauna nur so oft und so lange, wie Sie sich wohl fühlen.

Die Anzahl der empfohlenen wöchentlichen Saunagänge variiert. Solange Sie keine medizinischen Beschwerden und Vorerkrankungen haben und den positiven Effekt des Saunierens spüren, gibt es keine Einschränkungen.

Der Weg zur Sauna ist besonders gut für die Stärkung Ihres Immunsystems. Regelmäßige Saunabesuche verbessern die Atmung und reinigen das Hautbild. Daneben ist das Saunieren gut für den Kreislauf und es entspannt die Muskeln. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen zudem, dass regelmäßiges Saunieren das Risiko für Schlaganfälle senkt.

Der Besuch einer Sauna im ersten Trimester ist nicht ratsam. Danach sollten nur jene Schwangere in die Sauna gehen, die regelmäßig saunieren und somit an die Temperaturen gewöhnt sind. In jedem Fall sollten nur sanfte Sauna-Varianten genutzt werden, die Dauer der Anwendung darf nicht übertrieben werden und von der Abkühlung im Kaltwasserbecken ist abzuraten. Wir empfehlen, Rücksprache mit Ihrem Arzt zu halten.

Durch die Hitze in der Sauna erhöht sich unsere Herzfrequenz und ähnlich wie beim Sport fließt mehr Blut durch unsere Venen. Geübte Saunageher erzeugen sogar mehr Serotonin, ein schlafförderndes Hormon.

Das Raumklima einer Sauna ist trocken und heiß – Schweiß, der sich bei Betreten der Sauna bildet, verdunstet sofort und ist unsichtbar. Erst nach ein paar Minuten wird der Schweiß sichtbar.

Ein Aufguss ist aus gesundheitlicher Sicht nicht unbedingt nötig. Durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit beim Aufguss wird das Wohlbefinden gesteigert und der Saunagang intensiviert. Die verwendeten Duftaromen sind Balsam für die Seele…

Generell ist es empfehlenswert, erst nach dem letzten Saunagang zu essen. Wasser und Säfte sollten schon während des Saunierens reichlich getrunken werden, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Vermeiden Sie Alkohol und Kaffee, denn sie wirken nun intensiver. Bevor Sie in die Sauna gehen, warten Sie mindestens eine Stunde nach dem letzten Essen – der Körper ist noch mit der Verdauung beschäftigt.

Die Muskelentspannung, die durch einen Besuch in der Sauna passiert, ist für Sportler ein angenehmer Effekt nach dem Training. Die gesteigerte Durchblutung hilft, Muskelkater entgegen zu wirken und die Erholungsphase verkürzt sich.

Besondere Wirkung zeigen die bei uns angebotenen Einreibungen im Dampfbad. Durch das angenehme feucht-warme Klima wird die Aufnahme von Nährstoffen in die Haut begünstigt. Auch ein Peeling mit Salz fördert das strahlende Hautbild und regt die Zellerneuerung an. Bitte beachten Sie, dass im Paracelsus Bad & Kurhaus auch das Dampfbad textilfrei ist.

Infrarotstrahlung wirkt im Gegensatz zur Oberflächenwärme in der Sauna direkt in der tiefliegenden Muskulatur. Die wohltuende Wärme mildert Verspannungen und Gelenksprobleme. Während in der Sauna das Schwitzen durch die heiße Raumluft entsteht, sind in der Infrarotkabine spezielle Infrarotstrahlungen zuständig für das Erhitzen und Eindringen in die Haut. Der Besuch einer Infrarotkabine dauert 20 Minuten. Aufgrund der geringeren Temperatur im Vergleich zur Sauna, ist diese Variante besser geeignet für Menschen mit Kreislaufproblemen.